Wandergebiet Falkenstein (1315 m)

Herrliche Wanderwege und attraktive zum Teil beschwerliche Steige erschließen den Berggipfel Falkenstein. Vom Gipfel-Plateau des Großen Falkenstein (1315 m) öffnet sich der Ausblick nach Westen und Südwesten zum Großen Arber und zur Bergkette des Vorderen Bayerischen Waldes. Direkt zu Füßen liegt der Talkessel des Zwieseler Winkels. Am Gipfel befindet sich das Falkenstein-Schutzhaus, das Einkehr und Übernachtungsmöglichkeit (Anmeldung erforderlich) bietet. Zu den Highlights im Falkensteingebiet gehören Höllbachgespreng, Höllbachfällen, Urwaldresten und die Schachten.

 

 
Wege im Wandergebiet Falkenstein

Wanderlinie Heidelbeere

Aufstieg: 3 1/2 - 4 Std.

Höhenunterschied: 620 m

 

Vom Ortseingang Zwieslerwaldhaus (P1) führt der Weg auf dem Schillerweg zum Ahornriegel, wo sich eine eindrucksvolle Aussicht nach Süden zum Großen Rachel, dem höchsten Berg des Natio-nalparks (1453 m), eröffnet. Nach Querung der Wanderlinie Esche und des Kleinen Höllbachs wird über dem Schwellweg die Höll-bachschwelle erreicht. Steil bergauf geht es in das Urwaldgebiet Höllbachgespreng mit seinen haushohen Felsabstürzen und den Höllbachfällen. Leicht bergan führt der Weg über den Hüttensteig zum Großen Falkenstein (1315 m). (Im Winter nicht zu empfehlen.)

Wanderlinie Esche

Aufstieg: 3 Std.

Höhenunterschied: 700m

Ausgehend von der Waldbahn-Haltestelle in Ludwigsthal (Parkplatz Haus zur Wildnis) durchquert der Wanderweg die Südseite des Falkensteinmassivs und führt nach Querung der Wanderlinie Heidel-beere im Bereich des Ahornriegels in Serpentinen steil bergauf bis zum Großen Falkenstein.

Wanderlinie Eibe

Aufstieg: 2 ½ Std.

Höhenunterschied 620 m

Sie ist die kürzeste und steilste Route und beginnt am P1 Zwieslerwaldhaus. Der Wanderweg durchquert das Urwaldgebiet Mittel-steighütte und führt gleichmäßig bergauf. Nach etwa einer halben Stunde beginnt der reizvolle Bereich der Steinbachfälle, wo sich der Bergbach durch eine felsenreiche Partie und über Kaskaden zu Tal stürzt. Vom mächtigen Felsmassiv des Kleinen Falkensteins (1190 m) bietet sich an klaren Tagen eine wunderschöne Aussicht. Zudem befindet sich dort ein kleiner aber eindrucksvoller Urwaldrest, der sich unter den Felsen ausbreitet. Durch Bergfichtenwald erreicht man schließlich den Gipfel. (Im Winter nicht zu empfehlen.)

Wanderlinie Silberblatt
Aufstieg: 3 Std.

Höhenunterschied: 650 m

Der Weg beginnt am Parkplatz bzw. der Igelbus-Haltestelle Weiße Brücke, wo man schon bald in ursprünglichen Wald eintaucht, und die Variante vom Parkplatz Scheuereck über Waldstraßen einmün-det. Gemeinsam verläuft der letzte Teil der Wanderlinie entlang des urigen Höllbachs zur Höllbachschwelle. Ab hier führt der Weg steil bergauf in die felsige Region des Urwaldreliktes Höllbachgespreng. Nur noch leicht ansteigend geht es weiter bis zum Gipfel des Großen Falkensteins.

Hauptwanderlinie E6

Grünes Dreieck

(Europäischer Fernwanderweg)

Der Aufstieg zum Großen Falkenstein erfolgt von Zwieslerwaldhaus über den Ruckowitzschachten (3 Std). Unweit des Gipfels teilt sich die Route in den Europäischen Fernwanderweg (E6) durchs Höllbachgespreng nach Scheuereck, Spiegelhütte und Frauenau und den Höhenweg, der über die typischen Bergwiesen des Bayerischen Waldes, die Schachten, führt.
Goldsteig: Der Top Trail und längster Prädikatswanderweg Deutschlands, der Goldsteig verläuft von Bayerisch Eisenstein kommend über den Großen Falkenstein und weiter im Nationalparkgebiet über Rachel und Lusen nach Passau.
Winterwandern Falkenstein: Der Falkenstein ist auch im Winter begehbar. Aber auch Schneeschuhwanderer lieben die "wilde" Winterlandschaft rund um den Falkenstein. Entlang der Sommerwegemarkierungen ist das Schneeschuhwandern und Tourengehen erlaubt.
Kartenmaterial/Download:

Faltblatt Rund um den Falkenstein PDF

Faltblatt Schachten & Filze PDF

zum Download im Prospektversand

Wanderkarte:
Fritsch Wanderkarte Nr. 59 Nationalpark Bayerischer Wald (Südl. Teil) 1:35.000
Wanderbus/Verkehrsmittel: ÖPNV und Falkensteinbus, Fahrpläne Download PDF

 

Berghaus:

Falkenstein-Schutzhaus mit Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit

Tel.: Schutzhaus: 09925/903366, www.1315m.de

 

Weitere Informationen:

Nationalpark Bayerischer Wald

Besucherzentrum Haus zur Wildnis
Ludwigsthal

94227 Lindberg
Tel.: 09922/5002-0
www.nationalpark-bayerischer-wald.de

 


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