Granit & Graphit


In den Regionen um Hauzenberg, Fürstenstein und Kaußing kommt man nicht an den großen Granitbrüchen vorbei. Der „Waldgranit" ist Baustoff für viele große Gebäude in Passau, München und sogar Berlin. Viele kamen in die Region, um sich als Granitler zu versuchen, doch der ganz große Erfolg des Gesteins ließ noch auf sich warten. Zu schwierig war der weite Transport durch das Gebirge, der erst durch effiziente Verkehrswege erleichtert wurde. Neben dem Abbau des Granits entwickelte sich in der Umgebung auch ein großes Steinmetzgewerbe, die den Rohstoff an Ort und Stelle bearbeiteten. Bis heute gehört der südliche Bayerische Wald zu einer der wichtigsten Steinverarbeitungsregionen Deutschlands.


Seit 140 Jahren versteckt sich hier auch die einzige Graphitmine Deutschlands. Im Untertagebau wird in 45 Meter Tiefe der Rohstoff gefördert und nicht nur für Bleistifte, sondern auch für Batterien, Elektroden und viele weitere Dinge verwendet. Nach siebenjähriger Pause wurde im Juni 2012 die Mine in Kropfmühl wieder in Betrieb genommen, ist aber auch für Besucher zugänglich. Das lebendige Bergwerk mit seiner langen Tradition und der wertvolle Rohstoff unterstreichen die mineralogische Bedeutung unserer Region.

 

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