Dialekt & Charakter

Das harte, mühsame Leben im Bayerischen Wald ist zum Glück lange vorbei, prägt aber immer noch die Mentalität der Menschen. Die alten Klischees des Hinterwäldlers sind mittlerweile überholt, einige Charakterzüge haben sich aber noch gehalten: Geschick und Ehrlichkeit zählen hier mehr als hohles Geschwätz. Bescheiden, zurückhaltend und unverbogen sind die Leute, denkt man nach dem ersten Besuch, herzlich und offen nach dem zweiten. Die wilde Waldlandschaft und der Schnee ziehen jährlich viele Touristen an, daher sind die Waldler von Natur aus gastfreundlich und erzählen gerne in ihrer dialektreichen Sprache vom Leben auf dem Land und im Nationalpark. Meist wird auf das förmliche „Sie" verzichtet, denn das Duzen ist doch gleich viel freundlicher und persönlicher.


Wer nach Niederbayern kommt, hat das Gefühl eine ganz neue Sprache zu erlernen und vor allem für nicht-bayerische Ohren klingt sie etwas ungewohnt. Später macht es jedoch viel Spaß die verschiedenen Wörter wie Vokabeln zu sammeln. Manche findet der Hobby-Dialektologe nur im Bayerischen Wald, denn sie beschreiben Eigenarten der Region. Wenn im Winter der Schnee fällt und der böhmische Wind ihn hin und her wirbelt, dann wachelt es ganz kräftig. Der Dialekt wird hier gepflegt und das Bairische gerne weitergegeben.

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