Bier & Bärwurz


Wasser, Malz und Hopfen - mehr braucht ein ordentliches Bier nicht. Beinahe in jedem Dorf und jede Gaststätte wurde das eigene Bier gebraut und auch heute haben sich viele Brauereien im Bayerischen Wald gehalten. Ganz besonders beliebt ist das gehaltvolle Starkbier, dessen Anstich nach der Faschingszeit groß gefeiert wird. Es macht die Fastenzeit etwas angenehmer, denn es gilt: „Flüssiges bricht das Fasten nicht!". Als Hopfen und Malz rar und teuer war, wurde aus der Not heraus das Dampfbier geboren. Das milde Bier wird mit obergäriger Hefe hergestellt und so sieht es wirklich aus, als würde die Flüssigkeit dampfen.


Der Bärwurz scheint den Geschmack des Bayerischen Waldes, seine wilde Natur und besonderen Charakter in Flaschen gebannt zu haben. Für Tier und Mensch wurde die Bärwurz bereits vor vielen Hundert Jahren als Heilmittel genutzt. Magenbeschwerden, Nierenprobleme und Gebärmuttererkrankungen wurden damit behandelt und sie soll sich positiv auf die Milchmenge der Kühe auswirken. Nach einem reichhaltigen Essen darf ein Bärwurzschnaps daher nicht fehlen. In den dunklen Steingutflaschen ist das „Nationalgetränk des Waldlers" auch ein schönes Mitbringsel. Die Pflanzen sollte man aber lieber an ihrem Platz lassen. Sie stehen unter Naturschutz!

 

 

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