Maibaum


Hoch über den Häusern steht ab dem 1. Mai ein mit Bändern geschmückter Stamm mit einem Kranz auf der Spitze. In vielen Städten ist er nicht mehr zu sehen, im Bayerischen Wald jedoch setzt jeder Ort stolz seinen eigenen Maibaum auf den Platz. Vor dem anstrengenden Aufstellen des Stammes wird er feierlich und mit Musik begleitet dem ganzen Dorf gezeigt und dann erst mit viel Kraft und Einsatz mehrerer Männer und heute auch Maschinen an seinen Platz gesetzt. Er wird mit Bändern, natürlich dem Wappen des Ortes und einem Kranz verziert, die in vielen Metern Höhe bis zum Herbst bereits aus der Ferne sichtbar sein werden. Im 18. Jahrhundert sollte das Maibaumsetzen verboten werden und es dauerte 100 Jahre bis wieder ein Baum zu diesem Zweck geschlagen werden durfte. Mit dem Setzen kam natürlich auch das Fest wieder auf. Denn die Helfer und Zuschauer haben sich nach dem kräftezehrenden Aufstellen des Baumes ein, zwei oder auch drei Maß verdient. Ab jetzt wird die warme Jahreszeit Einzug halten und das wird mit Bier und Musik gefeiert.

 

 

In fast allen Orten des Nationalpark-FerienLandes wird um den 1. Mai ein Maibaum aufgestellt. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Gastgeber oder in der Touristinformation vor Ort nach dem genauen Termin!

 

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