Stifter und Klostermann –
die Dichter des Böhmerwaldes


„Sag niemals, dass etwas schön ist, wenn Du nicht den Böhmerwald gesehen hast!", so beschreibt Adalbert Stifter seine Heimatregion im Dreiländereck zwischen Bayern, Böhmen und dem Mühlviertel. Karel Klostermann, der Bayern und Böhmen immer als eine Region mit den gleichen Wurzeln gesehen hat, hat den Böhmerwald in all seinen Facetten, Lustigem und Traurigem, aber auch in Romanen beschrieben.

 

Adalbert Stifter (1805 bis 1868) hat in Lackenhäuser/Gemeinde Neureichenau immer wieder Zuflucht gesucht und hier sein bedeutendstes Werk „Witiko" geschrieben. Der Landschaft rund um den Dreisesselberg und dem „Rosenberger Gut" hat er in dieser Erzählung ein Denkmal gesetzt. Die Dreiländereckregion hat seinem Wirken und seiner Verbundenheit zu dem einzigartigem Naturraum sowohl im „Adalbert-Stifter-Kunst- und Litera(Tour)-Weg" (Beginn am Rosenberger Gut in Lackenhäuser) wie auch dem „Adalbert-Stifter-Radweg" (von Waldkirchen bis nach Haidmühle) ein touristisches Denkmal gesetzt.

 

Als zweiten Dichter aus der Region zwischen Rachel, Lusen und Dreisessel wird Karel Klostermann verehrt. Die Landschaft und die Menschen des Böhmerwaldes diesseits und jenseits der Grenze haben Karel Klostermann immer sehr am Herzen gelegen. Er schildert ohne Pathos und teilweise drastisch, wie die raue Lebenswirklichkeit der Bevölkerung alles abverlangte, um in dieser waldreichen Region ein Auskommen für die Familien zu schaffen. Und trotzdem: Sein feiner Humor ist in seinen Werken oft spürbar und die Erzählungen aus „Heiteres und Trauriges aus dem Böhmerwald" sind Geschichten, die er dem Menschenschlag der Böhmerwäldler aus dem Herzen geschrieben hat.

 

 

Weiterführende Links:

Adalbert-Stifter-Kunst- und Litera(Tour)-Weg

Adalbert-Stifter-Radweg

Online buchenAlle Gastgeber
von:
bis:



/bilder/standard/schlagzeilen/elefanten-auf-zwei-raedern.jpg

/bilder/standard/schlagzeilen/traumhochzeit.jpg